Diese Übungen kreisen durch ihre Anwendung den Ernstfall systematisch ein. Sie sind, einzeln geübt, relativ verletzungsungefährlich, vermitteln aber in der Summe ihrer Eigenschaften alles, was man für den Ernstfall braucht. In Gegensatz zu vielen herkömmlichen Kampfsportarten presst unsere Ausbildung den Schülern nicht ein festes Schema, sondern stellt eine individuelle Hilfestellung zur Vervollkommnung des eigenen, persönlichen Stils dar.
Der ganze Köper wird gezielt gekräftigt. Tiefe Stellungen, die Knie und Bandscheiben belasten, gibt es bei unserer Sportart eben so wenig wie ruckartige abstoppende Techniken. Alle Techniken werden kontrolliert zurückgeführt.
Unsere Sportart wurde ganz bewusst daraufhin entwickelt, um im Ernstfall gegen körperlich schwere und stärkere Gegner bestehen zu können. Durch eine visuelle Früherkennung wird der Schüler in die Lage versetzt, die Angriffsenergie des Gegners gegen diesen auszunutzen. Gezieltes Reflex- und Reaktionstraining bringt eine automatisch richtige Handlungsweise.
Grundschule Die einfachste Methode ist die Grundschule. Hierbei wird das Gefühl für das Zusammenspiel von Bewegung und Technik entwickelt. Es wurden eine Reihe von Bewegungen und Techniken zusammengestellt, die gut zueinander passen, Faustschläge mit der Führungshand und Schlaghand; Blöcke nach oben, mitte, unten; Fußtritte vorwärts, abwärts, gedreht, Fallschule vorwärts, rückwärts und seitwärts, Platzwechsel 90° und 180°.
Der Bewegungsablauf der Grundschule muss wie im Schlaf beherrscht werden, da hieraus die weiteren Techniken gebildet werden, die für die jeweiligen Gürtelprüfungen verlangt werden.
Kombinationen Kombinationen haben den Zweck, im Freikampf und in der Selbstverteidigung eine automatische Reichweitenanpassung an das Verhalten des Gegners zu erzielen. Des Weiteren wird die Schlagkraft und Geschwindigkeit gestärkt. Bei den Kombinationen kann man wie beim Baukastensystem mehrere Techniken hintereinander anwenden.
Partnerübungen Partnerübungen dienen dem Ziel der visuellen Früherkennung des gegnerischen Angriffs. Dabei geht es darum, die Technik im richtigen Moment abzuwehren und zu kontern. Man lernt weiterhin die gegnerische Reichweite einzuschätzen und mit der Masse, dem Gewicht, und der Kraft, die der Gegner einwirken lässt, umzugehen.
Selbstverteidigung Die Selbstverteidigung unterscheiden wir die weiche und die harte Abwehr ohne oder mit Waffen. Die benutzen Waffen sind Messer, Pistole, Stock und Baseballschläger. Großen Wert legen wir auf das richtige Verhalten und Reagieren in einer Notwehrsituation.
Grundformen/Kata Der Schattenkampf beinhaltet die Verteidigungsformen gegen mehrere imaginäre Angreifer. Das Ziel einer Form besteht darin, in der Folge festgelegten Techniken, Kombinationen oder Aktionen oder Aktionen einer Art Rundum-Verteidigung auszuüben. Der Schattenkampf versteht sich in erster Linie als eine Konzentrationsübung. Deshalb gehören die Übungen auch zum Prüfungsprogramm. Festgelegte Formen sind in ihrer Gestalt festgelegt und dürfen im Ablauf nicht verändert werden.
Es gibt eine Grundform in 3 Stufen und eine Schulform, die auf die eigene Schule individuell festgelegt ist. Unsere Formen
Kampfübungen In den Kampfübungen werden alle erlernten Techniken eingesetzt, die man bei einem eventuellen Ernstfall anwenden muss. Bei allen Techniken gilt die Rücksichtnahme auf die Gesundheit des Gegners.
Folgende Kampfübungen sind in unserer Ausbildung enthalten: Ringkampf aus dem Stand, Leichtkontakt- und Vollkontaktkampf.
Theoriekenntnisse Bei den einzelnen Gürtelprüfungen werden gezielt Fragen zu den Notwehrgesetzen, Geschichte des Kampfsportes, Trainingsprinzipen, Schulaufbau, Unterrichtsordnung und Kampfregeln gestellt.
Griffbefreiung Es sind 10 Angriffstechniken genau festgelegt, die in der Reihenfolge:
Angriff-Abwehr-Folgetechnik genau vorgeschrieben sind.
Griffabwehr Bei dieser freien Abwehr werden 10 Angriffstechniken unterschiedlich eingesetzt. Der Schüler muss hierbei selbst bestimmen, welche Abwehr für ihn am effektivsten ist.
Ringkampftechniken Bei uns gibt es verschiedene Hebel und Würfe. Dazu zählen z.B. Armdrehung, Armstreckung, Außensichel, Hüftwurf, und Würgegriffe von vorn und hinten.
Reflexübungen Bei der Reflexübung werden Bein- und Armtechiken mit Pratzen trainiert. Es muss auf die Haltung der Pratzen schnell und kraftvoll reagiert werden.
Bruchtest Der Bruchtest prüft die Schlagkraft der Beine und der Arme. Es müssen unterschiedlich starke Holzbretter ( nach Alter und Graduierung ) durchgeschlagen werden. Der Bruchtest ist einer der wichtigsten Teile der Prüfung.
Unterrichtsordnung
Prüfung zum 2.Dan erfolgreich bestanden
Christian Radau, Kampfsportschule Hildesheim
Christian Radau, Kampfsportschule Hildesheim
Prüfung zum 3.Dan "Sandan"
Roland Buchholz hat am 14.01.2023 die Prüfung zum 3.Dan "Sandan" erfolgreich bestanden.
Roland Buchholz hat am 14.01.2023 die Prüfung zum 3.Dan "Sandan" erfolgreich bestanden.


